Tauchermundstück

Tauchmundstücke die sich standardmäßig an Pressluftgeräten und Schnorcheln befinden, sind in den meisten Fällen unbequem. Eine Toleranz und Gewöhnung, bei nicht allzu langer Benutzung, tritt zwar ein, ändert jedoch nichts an der Tatsache das ungewünschte und nicht auf das Mundstück zurückgeführte Komplikationen auftreten können. Laut wissenschaftlich gestützter Meinung (u.a. Universität Newcastle) können Mundstücke “von der Stange“ schwerwiegende Komplikationen während eines Tauchgangs hervorrufen:

  • Müdigkeit und Schwindelanfälle
  • Orientierungsunfähigkeit und –verlust
  • einer Verstärkung des Tiefenrausches


Die Standardmodelle erfordern vom Taucher eine größere Anstrengung um das Mundstück mit Zähnen, Lippen und Kiefer in der richtigen Position zu halten. Eine Veränderung der physiologischen Bisslage mit Beeinflussung der Kiefergelenke und –muskulatur sind die Folge. Auswirkungen sind Muskelschmerzen, Benommenheit der Lippen und ein allgemeines Unbehagen. Laut Forschern sind sogar häufigere Infektionen des Kiefers dadurch zu erwarten.

Mehr Informationen durch Anklicken der folgenden Punkte

Muskel- oder Kiefergelenksprobleme beim Tauchen

Ein normaler Tauchgang eines Sporttauchers dauert ca. 40 – 60 Minuten. Die dauernde Anspannung der Kaumuskulatur beim Festhalten des Mundstückes kann zu anhaltenden Kopf-, Kiefer- und Kiefergelenksschmerzen führen. Dies kann daran liegen, dass die Standardmundstücke die hinteren Backenzähne nicht bedecken und daher unphysiologische Belastungen im orofacialem System auftreten. Abhilfe kann mit der Anfertigung individueller Mundstücke aus Silikon geschaffen werden. Im Handel sind auch thermoplastische Kunststoffe erhältlich. Eine vernünftige Anpassung bleibt im Selbstversuch aber eher dem Zufall überlassen. Eine professionelle individuelle Gestaltung wird bessere Erfolgschancen bieten.

Einsatzbereiche

Je nach individuell zu beurteilendem Risiko ist der Einsatz des individuellen Tauchmundstückes auf jeden Fall für das Gerätetauchen zu empfehlen, da bewusst oder unbewusst ein hoher Stress auf den Körper einwirkt. Der Einsatz beim reinen Schnorcheltauchen hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B die Länge der Tauchgänge und die Vorbelastung des Tauchers durch eine Craniomandibuläre Dysfunktion.

Pflege

Eine einfache Reinigung mit Zahnpaste oder Seife und anschließendem abspülen mit klarem Wasser sollte immer nach dem Gebrauch erfolgen. Die Aufbewahrung in einem feuchten Milieu wie z.B. einer Mundspüllösung erhält die Flexibilität und Festigkeit.

Empfehlung

Laut wissenschaftlichen Erkenntnissen sind vor allem individuell hergestellte Sportschutzschienen in der Lage Verletzungen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich signifikant zu verringern bzw. das Ausmaß einer Verletzung zu verringern.

© Zahnfee am See

© Zahnfee am See

Für weitere Informationen sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne!

Ihr Praxisteam der Zahnarztpraxis Dr. Thomas & Dr. Nina Jungbluth aus Tutzing